Mediator für Arbeitgeber und Betriebsrat
„Marco, du bist wie Mary Poppins.“ 👧🏼
Heute hatten wir im Kontext der betrieblichen Mitbestimmung den Abschluss eines einjährigen Workday-HCM-Projekts bei einem internationalen Konzern.
Im Nachgang rief mich die Projektkoordinatorin an und sagte: „Marco, du bist wie Mary Poppins – du bist in einer Phase dazugekommen, in der vieles gleichzeitig passiert ist und einiges chaotisch war. Schritt für Schritt hast du Struktur, Ruhe und Vertrauen aufgebaut. Anfangs waren manche vielleicht noch skeptisch, aber mit der Zeit haben dir alle vertraut und die Zusammenarbeit lief mehr als gut. Und jetzt, wo alles funktioniert, ist genau der Moment gekommen, an dem du weiterziehst, eigentlich das beste Zeichen dafür, dass du deinen Job mega gemacht hast. Auch wenn der Abschied schwer fällt“
DANKE Dir ☺️ Ein schöneres Feedback kann man nach einem solchen Projekt kaum bekommen.
Denn genau darum geht es für mich in guter betrieblicher Mitbestimmung: nicht darum, Konflikte zu vermeiden oder unterschiedliche Interessen zu verdecken. Sondern darum, aus Unsicherheit Struktur zu machen. Aus Anspannung Dialog. Aus parallelen Sichtweisen ein gemeinsames Verfahren. Gerade bei internationalen HR-IT-Projekten wie Workday HCM treffen viele Perspektiven aufeinander: Arbeitgeberinteressen, Betriebsratsrechte, Datenschutz, globale Standards, lokale Besonderheiten, technische Umsetzung und die berechtigte Frage der Beschäftigten: Was bedeutet dieses System konkret für uns? Wenn es gelingt, diese Perspektiven nicht gegeneinanderzustellen, sondern in einen belastbaren Prozess zu bringen, entsteht Vertrauen. Und Vertrauen ist am Ende oft der entscheidende Erfolgsfaktor. Nicht als Harmonieformel. Sondern als Ergebnis sauberer Arbeit: transparente Informationen, klare Rollen, nachvollziehbare Regelungen, Datenschutzprüfung, Mitbestimmungsarchitektur und ein gemeinsames Verständnis darüber, wie auch künftige Änderungen prozessual behandelt werden. Für mich war dieses Projekt wieder ein starkes Beispiel dafür, welchen Wert betriebliche Mitbestimmung leisten kann, wenn sie frühzeitig, strukturiert und partnerschaftlich gestaltet wird.
Und genau solche Geschichten lassen sich nicht KI-generieren. 😉 Sie entstehen im echten Lebe: in echten Projekten, mit echten Spannungen, echten Lernkurven und echtem Vertrauen, das Schritt für Schritt zwischen Menschen wächst.
Fazit: Manchmal braucht es im Projekt eben keinen Zauberstab, aber ein bisschen Ordnung in der Tasche schadet nie. 👜